31. Dezember 2006
Silvesterlauf 2006

Am 31.12.2006 traten noch einmal vier Vereinsmitglieder an, um es noch einmal krachen zu lassen.

Mit von der Partie waren Markus Müller, Jens Rudolph, Thomas Lange und Jörg Meerkötter.

Man traf sich in Werl, um am 15 Kilometer langen Silversterlauf Richtung Soest teilzunehmen.

Die erste amüsante Situation gab es bei der Kleiderbeutelabgabe in Werl. Als die letzten Lkw vom Technischen Hilfswerk, welche die Beutel nach Soest transportieren sollen, vom dortigen Schulhof rollten,
rannte plötzlich noch ein aufgebrachter Mob von ca. 30 Leuten hinter den Lkw her, um noch ihre Beutel im hohen Bogen auf die Ladeflächen zu werfen.

Nach der Abgabe der Kleiderbeutel ging es erst mal zum Warmlaufen. Hier beeindruckten schon die älteren Semester der Generation über 60 Jahre, die locker flockig über den letzten Marathon quatschend an einem vorbeiflogen.

Dann ging es zur Startaufstellung; und im Block angekommen, erkannte man schnell, das man sich das Warmlaufen fast hätte sparen können. Die Läufer standen dicht an dicht und über die seitlich abgestellten Absperrgitter kletterten immer mehr Läufer in den Block.
So stand man bei ca. 6 Grad Celsius im Freien und schwitzte, weil man so wahnsinnig eng im Block stand.

Dann begann endlich der *herbeigesehnte* Countdown und es erfolgte der Start. Vom zweiten Startblock bis zur Startlinie brauchte ich etwa 50 Sekunden und die ersten Meter in Werl lief ich fast ausschließlich auf dem Gehweg, um überhaupt voranzukommen. Ständig kamen einem Gestalten der Fraktion „Hauptsache finischen“ im Rückwärtsgang entgegen. Nach etwa 2 km konnte man dann aber befreit laufen lassen.

Die Strecke war relativ flach und mit reichlich Kilometerschildern gespickt, so dass man immer einen Überblick hatte, welche Zielzeit zu schaffen war. In den Dörfern Westönnen, Mawicke, Ostönnen, Ampen wurde man von den Zuschauern nach vorne gepeitscht. Teilweise hatten die sogar ihren Musikcorps an die Strecke gebracht (wollte immer schon mal zu zünftiger Marschmusik laufen ;-)).

In Soest brachte ich dann noch mal den gefühlt längsten Sprint meines bisherigen Lebens und war froh, endlich im Ziel zu sein. Im Zielbereich sah man dann allerhand Dortmunder Radsporttrikots und traf alte Bekannte, mit denen man im Verpflegungsbereich bei eingeschweißtem Gebäck und heißem Tee ein bisschen quatschen konnte.

Unter dem Strich war es ein sehr gelungenes Event, was sich immer mal wieder lohnt, mitzunehmen.

Leider konnten nicht alle Vereinsmitglieder starten, die sich angemeldet hatten. Vielleicht schaffen wir es ja im nächsten Jahr, mal bis zu zehn Vereinsmitglieder an den Start zu bringen.

At last:
Thomas Lange - 01:12:57 – 333 AK M40
Jörg Meerkötter - 01:13:01 – 139 AK M30
Jens Rudolph - 562 AK35
Markus Müller – 563 AK M35

JM